PRESSEMITTEILUNG
Auf Grund verfassungsfeindlicher Ablehnungen von Besuchervisum für unsere Mutter/ Schwiegermutter werden wir am Tag des offenen Denkmals nicht das Denkmal „Wohn- und Wirtschaftshaus mit Speicherhaus“, Keilstr. 11, 17389 Anklam, öffnen. Uns fehlen die Kraft und die Motivation, so zu tun, als wäre in Deutschland alles normal, wir haben dieses Jahr weder das Herz noch die Aufrichtigkeit, Menschen durch das Denkmal zu führen, und wenn wir etwas machen, dann mit Herz.
Am 10. Mai 2016 wurde die Familienzusammenführung mit der Begründung abgelehnt, unsere Mutter/ Schwiegermutter hätte Familie in China, Zitat „Darüber hinaus verfügen Sie über mehrere Familienmitglieder in China, die ebenfalls bei der Pflege helfen können.“ Zitat Ende, Quelle Ablehnungsbescheid des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in Kanton vom 10. Mai 2016. Am 21. August 2017 behauptet die selbe Behörde im Zuge der ablehnenden Remonstrationsbescheidung Zitat „Frau Chen (Mami) hat in China keine Familie“ Zitat Ende, Quelle Remonstrationsbescheid vom 21. August 2017. Natürlich steht uns der Klageweg offen.
Allerdings haben uns zwei unabhängig voneinander konsultierte Rechtsanwälte darauf hingewiesen, dass auch bei einer gewonnenen Klage, kein Rechtsanspruch auf Erteilung eines Visums besteht, dies steht auch in der Belehrung des Konsulates im Remonstrationsbescheid vom 21. August 2017 Zitat „Ein Anspruch auf Erteilung eines Visums besteht nach § 6 Absatz 1 AufenthG i.V.m. den einschlägigen europäischen Visumbestimmungen nicht; die Entscheidung steht im pflichtgemäßen Ermessen des Generalkonsulates in Kanton.“ Zitat Ende. Nur das die zum pflichtgemäßen Ermessen befugten Botschaftsmitarbeiter Lügner sind. Entweder hat unsere Mutter/ Schwiegermutter Familie in China oder nicht. Je nach Verfahren die Fahne nach dem Wind zu hängen, ist ein Willkürakt und verfassungsfeindlich. Wir sind lediglich Mittel zum Zweck im Verfahren und nicht Beteiligte, wir fühlen uns in unserer Menschenwürde verletzt.
Jie Schiffler ist erst im Dezember 2015 eingebürgert worden. Nun hat man uns mitgeteilt, wir haben Verschwiegenheit zum Hinweisgeber garantiert, dass dies ein großer Fehler war. Unsere Mutter/ Schwiegermutter war bereits im Jahr 2012 zu Besuch, und ist ordentlich wieder ausgereist. Nun teilte man uns also mit, dass ja eine maßgebliche Veränderung stattgefunden hat. Jie Schiffler ist jetzt Deutsche. Das führt zwangsläufig zur Ablehnung. Der Preis, die eigene Mutter nie wieder in Deutschland zu Besuch haben zu dürfen, ist einfach zu hoch. Nur dass uns dies niemand vorhersagen konnte. Ganz bestimmt wäre Jie niemals Deutsche geworden, hätte dies abgesehen werden können.
Besonders pervertiert finden wir den Hinweis auf einen möglichen illegalen Verbleib unserer Mutter/ Schwiegermutter, der die Bundesrepublik Deutschland ja so schwer treffen würde. Deshalb haben wir Verpflichtungserklärungen abgegeben und sind Steuerzahler. Eine gleich 60jährige Frau zerstört wohl nicht die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland, vor allem, da sie ja wieder ausreisen möchte. Nur wie macht man den inneren Willen nach außen sichtbar?
Weiterhin wird in der Remonstartionsablehnung vom 21. August 2017 behauptet, dass Zitat „Vorreisen in den Schengenraum oder vergleichbare Staaten konnten nicht nachgewiesen werden“ Zitat Ende. Da zum Visaverfahren eine komplette Passkopie eingesendet werden muss, ist dies die nächste Lüge. Das Visum aus 2012 (27.11.2012 bis 10.01.2013) ist natürlich deutlich erkennbar. Dies finden Sie auch auf unserer Homepage (www.mamikommt.de), sowie alle anderen Dokumente.
Wir laden alle Pressevertreter am 7. September 2017 in das „Wohn- und Wirtschaftshaus mit Speicherhaus“, Keilstr. 11, 17389 Anklam um 12:00 Uhr bis ca. 13:30 Uhr ein. Da ich, Patrick Schiffler, meinen Geburtstag dieses Jahr nicht feiern werde, würde ich mich freuen, wenn Sie mir das Geschenk Ihrer Anwesenheit geben könnten. Für Speis und Trank ist gut gesorgt. Pressemappen mit allen Fakten werden für Sie bereitliegen, Sie können Ihre Fragen offen an uns richten! www.mamikommt.de
Kontakt: Familie Schiffler, lad. fäh. Anschrift Keilstr. 11, 17389 Anklam, info@mamikommt.de